Tauchsafari-FAQ — Gibt es Wi-Fi auf Liveaboards?

Gibt es Wi-Fi auf Liveaboards?

Leben an Bord

Die meisten modernen Boote bieten Starlink oder Satelliten-WLAN an (oft inklusive oder für 5–20 $/Tag). Die Abdeckung in entlegenen Gebieten kann dennoch begrenzt sein.

WLAN auf Liveaboards hat sich in den letzten 2–3 Jahren durch Starlink verändert. Die meisten Qualitätsanbieter haben inzwischen Starlink-Antennen installiert, die in den meisten Meeresregionen schnelles (10–50 Mbit/s) Internet bereitstellen. Ältere Satellitensysteme (V-Sat, Inmarsat) sind langsamer (1–5 Mbit/s), teurer und weniger zuverlässig, aber bei einigen Anbietern immer noch üblich.

Starlink-Abdeckung

Jetzt aktiv in der Karibik, Mexiko, im Mittelmeer, auf den Malediven, in den meisten Teilen Südostasiens (Indonesien, Philippinen, Thailand), Teilen des Indischen Ozeans und zunehmend im Pazifik. Galápagos, Cocos und die Antarktis haben immer noch eine begrenzte oder keine Starlink-Abdeckung, aber dies verbessert sich schnell. Erkundige dich vor der Buchung beim Betreiber, wenn zuverlässige Konnektivität wichtig ist.

Kostenmodelle

Drei Ansätze: 1. Für alle Gäste kostenlos inklusive. Premium- und Luxusanbieter integrieren WLAN zunehmend als Teil des All-inclusive-Pakets. Dies ist der Goldstandard. 2. Tages- oder Reisepass. 5–20 $/Tag, 30–80 $/Woche. Barzahlung am letzten Abend oder Abbuchung von deinem Zimmer. 3. Pay-per-MB oder Pay-per-GB. Ältere Satellitensysteme verwenden dieses Modell. Teuer (1–5 $/MB) und nur für Notfallnachrichten nützlich.

Verbindungsqualität während des Tauchens

Starlink funktioniert am besten, wenn das Boot stationär ist. Während Überfahrten auf offener See kann die Antenne vorübergehend die Verbindung verlieren und alle paar Minuten wiederherstellen. Während des Tauchens ist das Boot normalerweise verankert und die Verbindung ist stabil. Erwarte nicht, Netflix in 4K zu streamen, aber du kannst in der Regel bequem Videoanrufe mit der Familie tätigen, Fotos hochladen und E-Mails abrufen.

Bandbreitenteilung

Das WLAN wird von allen Gästen an Bord geteilt. Wenn 24 Personen gleichzeitig Fotos hochladen, sinkt die individuelle Geschwindigkeit. Die meisten Betreiber legen eine Fair-Use-Obergrenze fest (z. B. 5 GB pro Gast pro Tag), um zu verhindern, dass ein einzelner Gast die Verbindung monopolisiert.

Mobilfunkdaten als Backup

Auf den Malediven, in Indonesien, auf den Philippinen, in Mexiko und in der Karibik funktioniert deine heimische Mobilfunk-SIM mit internationalem Roaming oder eine lokale Prepaid-SIM für die ersten 24–48 Stunden der Reise, solange das Boot noch in Küstennähe ist. Sobald sich das Boot zu abgelegenen Orten bewegt, bricht der Mobilfunkempfang ab und Starlink wird deine einzige Option.

Notfallkommunikation

Auch auf Booten ohne WLAN verfügt der Kapitän über UKW-Funk, Satellitentelefon (Iridium) und EPIRB für die Notfallkommunikation rund um die Uhr. Wenn du im Notfall dringend erreicht werden musst, kontaktiere das Büro des Betreibers und dieser wird die Nachricht über das Satellitentelefon des Kapitäns weiterleiten.

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