Rotfeuerfische gehören zur Unterfamilie Myripristinae innerhalb der Strahlenflosserfamilie Holocentridae. Diese Fische sind in tropischen und subtropischen Gewässern des Atlantiks, Indischen Ozeans und Pazifiks verbreitet und eng mit den Eichhörnchenfischen (Unterfamilie Holocentrinae) verwandt, weisen aber ausgeprägte strukturelle Merkmale auf. Rotfeuerfische haben typischerweise einen robusten, seitlich abgeflachten Körper mit einer stumpferen, kürzeren Schnauze und einem sichelförmigen Präoperkel, dem im Allgemeinen der einzelne lange, scharfe Präoperkelstachel fehlt, den man bei Eichhörnchenfischen findet. Ihr gebräuchlicher Name leitet sich von ihrer lebhaften rötlichen Färbung ab, die an traditionelle Militäruniformen erinnert.
Verhalten & Fortpflanzung
- Größe
- Unbekannt
- Gewicht
- Bis zu 1,4 kg
- Lebenserwartung
- Bis zu 13 Jahre
- Status
- Nicht bewertet
In der Dämmerung durchlaufen Rotfeuerfische einen dramatischen Verhaltenswechsel und verlassen ihre geschützten Nischen, um frei in der Wassersäule zu schwimmen. Ihr nachtaktiver Lebensstil und ihre auffällige Färbung machen sie zu einer faszinierenden Begegnung für Taucher bei Nachttauchgängen. Die Beobachtung, wie diese Fische von vorsichtigen Tagversteckern zu agilen nachtaktiven Jägern werden, bietet wertvolle Einblicke in den dynamischen Wandel zwischen Tag- und Nachtökosystemen im Riff.





























