Der Kaiserfisch (*Pomacanthus imperator*) ist einer der ikonischsten und optisch auffälligsten Meeresfische, die die tropischen Riffe der indopazifischen Region bewohnen. Bei Unterwasserfotografen, Tauchern und Aquarianern gleichermaßen beliebt, gehört diese Art zur Familie der Kaiserfische (Pomacanthidae). Erstmals 1787 von Marcus Elieser Bloch formell beschrieben, spiegelt sein wissenschaftlicher Name sein majestätisches Aussehen wider, das an einen frühen niederländischen Namen erinnert, der „Kaiser von Japan“ bedeutet. Wie andere Kaiserfische unterscheidet er sich von den eng verwandten Falterfischen durch einen scharfen Dorn am unteren hinteren Rand des Präoperculums.
Verhalten & Fortpflanzung
- Größe
- Unbekannt
- Gewicht
- Bis zu 1,8 kg
- Lebenserwartung
- Bis zu 14 Jahre
- Status
- Nicht bewertet
In ihrer natürlichen Umgebung werden Kaiserfische oft einzeln oder in monogamen Paaren beobachtet. Sowohl Jungtiere als auch Erwachsene beteiligen sich an mutualistischem Putzverhalten, indem sie Ektoparasiten von größeren Wirtsfischen an etablierten Riffstationen entfernen. Wenn sie erschreckt, bedroht oder ihr Territorium verteidigen, besitzen diese Kaiserfische die bemerkenswerte Fähigkeit, ein lautes, niederfrequentes Klopfgeräusch zu erzeugen, das potenzielle Raubtiere erschrecken und nahegelegenes Meeresleben alarmieren kann.




















