Der Kapitän ändert die Route zu geschützten Plätzen oder verkürzt Überfahrten. Reisen werden fast nie mitten in der Woche abgesagt, und das Tauchen geht normalerweise mit einer geänderten Liste von Tauchplätzen weiter.
Wetter ist beim liveaboard Tauchen eher die normale Variable als eine Ausnahme, und jeder Kapitän plant dementsprechend. Wind, Wellengang und Strömung bestimmen, welche Plätze an einem bestimmten Tag sicher sind, und der Reiseplan, den du erhalten hast, ist ein Plan, den die Crew kontinuierlich anpasst.
Was typischerweise bei schlechten Bedingungen passiert: Das Boot fährt auf die windgeschützte Seite einer Insel, tauscht eine exponierte Offshore-Felsnadel gegen ein geschütztes Riff, verkürzt oder verschiebt eine Überfahrt oder ordnet die Woche neu, sodass die exponierten Plätze getaucht werden, wenn die Vorhersage besser wird. Das Tauchen geht weiter; die Liste der Tauchplätze ändert sich.
Unter extremen Bedingungen — einem Tropensturm, einer Hafensperrung oder einer Sperrung eines Nationalparks — kann eine Reise verkürzt oder ganz abgesagt werden. Die Betreiber bieten dann normalerweise eine anteilige Rückerstattung oder eine Gutschrift für eine zukünftige Abfahrt an, und genau hier deckt die Reiseversicherung den Rest deiner Kosten ab.
Wie du die Auswirkungen reduzieren kannst: Reise in der Hauptsaison des Reiseziels, wähle ein größeres Stahlschiff, wenn du empfindlich auf Bewegung reagierst, vermeide es, einen Heimflug innerhalb weniger Stunden nach der Ausschiffung zu buchen, und vertraue den Entscheidungen des Kapitäns. Eine Crew, die aus Sicherheitsgründen umleitet, tut genau das, wofür du sie bezahlst.
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