Manuell fotografieren: 1/125–1/250s, f/8–f/13 für Weitwinkel mit Blitzgeräten, ISO 200–400, und in Raw fotografieren. Langsamere Verschlusszeit und größere Blende für verfügbares Licht im Blauwasser.
Unterwasserfotografie belohnt manuelle Kontrolle, denn die automatische Belichtung wird ständig durch helles Blauwasser und dunkles Riff im selben Bild verwirrt.
Weitwinkel mit Blitzgeräten ist die Standardeinstellung für Riffe: Verschlusszeit 1/125 bis 1/250 Sekunde, um den blauen Hintergrund zu kontrollieren und Bewegungen einzufrieren, Blende f/8 bis f/13 für Schärfentiefe und um die Ecken scharf zu halten, ISO 200 bis 400, und Blitzgeräte manuell auf etwa halber Leistung, nach außen gerichtet, um zu vermeiden, die Wassersäule zwischen dir und dem Motiv zu beleuchten. Fotografiere in Raw, damit du die Blautöne in der Nachbearbeitung wiederherstellen kannst.
Makro ist eine andere Disziplin: Blende f/16 bis f/22 für Schärfentiefe bei winzigen Motiven, Verschlusszeit 1/160 bis 1/250, ISO 100 bis 200, einzelner Blitz oder Snoot nah am Motiv, und manueller Fokus oder Fokus-Lock, da der Autofokus bei kontrastarmen Lebewesen Schwierigkeiten hat.
Verfügbares Licht, für große Tiere und Silhouetten: Reduziere die Verschlusszeit auf 1/60 bis 1/125, öffne die Blende auf f/4 bis f/5.6, erhöhe den ISO auf 400 bis 800, fotografiere nach oben in Richtung Oberfläche und stelle einen benutzerdefinierten Weißabgleich in der Tiefe ein.
Die größeren Erfolge liegen jedoch nicht in den Einstellungen: Geh näher heran, fotografiere leicht nach oben, minimiere das Wasser zwischen Objektiv und Motiv und sei geduldig. Ein gut komponierter Rahmen mit mittelmäßigen Einstellungen schlägt jedes Mal eine perfekte Belichtung eines entfernten Fisches.
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