Vollcharter vs. Kabinenblock
Vollcharter: Du buchst das gesamte Boot (8–24 Gäste). Du legst die Route fest (nach Genehmigung durch den Betreiber), wählst Tauchbriefings in deiner Sprache und genießt volle Privatsphäre. Rabatt: Üblicherweise 10–20 % gegenüber Einzelpreisen. Kabinenblock: Du buchst 4–8 Kabinen bei einer regulären Abfahrt. Rabatt: 5–10 %. Du teilst dir das Boot mit anderen Gästen.
Gruppenrabatte: Was du verhandeln solltest
Standardrabatte: 5 % für 6+ Gäste, 10 % für 10+, 15 % für Vollcharter. Oft: kostenloser Reiseleiter (zahle für 10, der 11. ist gratis). Immer: kostenloses Nitrox, kostenlose Transfers, maßgeschneiderte Verpflegung. Verhandle schriftlich, bevor du die Anzahlung leistest.
Anzahlung und Zahlungsabwicklung
Die meisten Betreiber verlangen 25 % Anzahlung bei Buchung, Restbetrag 60 Tage vor Abreise. Verteile die Anzahlung innerhalb der Gruppe mit einer geteilten Tabelle – verfolge, wer was bezahlt hat. Nutze ein spezielles Bankkonto oder einen Reiseorganisationsdienst, um unangenehmes Nachhaken zu vermeiden.
Individuelle Reiseroute und Sprache
Beim Charter kannst du spezifische Tauchplätze anfragen (abhängig von Wetter und Genehmigungen). Du kannst auch Tauchbriefings auf Deutsch, Englisch, Spanisch oder Französisch anfragen. Teile dies dem Betreiber bei der Buchung mit, nicht erst am ersten Tag.
Umgang mit Ausfällen
1–2 Ausfälle sind normal. Wenn du als Gruppe gebucht bist, kann der Preis pro Person steigen, wenn jemand abspringt – stelle sicher, dass eure Gruppenvereinbarung festlegt, wer diese Lücke deckt. Eine Reiseversicherung mit „Storno aus beliebigem Grund“ schützt Einzelpersonen.
Was schiefgehen kann
Unterschiedliche Tauchlevels (Open Water + Tech-Mix ist schwer zu führen), Ernährungskonflikte (Veganer + Fleischesser in einer kleinen Küche) und persönliche Reibereien. Ein Zoom-Call vor der Reise und eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe vermeiden 90 % der Probleme.

