
Der Almaco Jack (Seriola rivoliana), auch weithin bekannt als Langflossen-Gelbschwanz oder Kampachi, ist ein robuster pelagischer Fisch aus der Familie der Stachelmakrelen (Carangidae). Diese Art ist weltweit in tropischen und gemäßigten Ozeangewässern verbreitet und eng mit anderen Bernsteinmakrelen und Gelbschwänzen verwandt. Im Gegensatz zu vielen seiner stromlinienförmigen Verwandten besitzt der Almaco Jack eine weniger längliche, tiefere und seitlich abgeflachte Körperform. Erwachsene Tiere erreichen typischerweise eine Standardlänge von etwa 90 Zentimetern, wobei außergewöhnliche Exemplare bis zu 177 Zentimeter lang und bis zu 59,9 Kilogramm (136 Pfund) schwer werden können. Die Färbung von Almaco Jacks ist markant, aber variabel. Der obere Körper und die unteren Flossen zeigen typischerweise dunkelblau-grüne, olivfarbene oder dunkelbraune Farbtöne, während ein schwacher bernsteinfarbener oder olivfarbener Streifen entlang der Flanke verläuft. Die Unterseite ist deutlich heller und weist oft einen auffälligen messingfarbenen oder lavendelfarbenen Schimmer auf. Ein markanter dunkler Nackenstreifen zieht sich diagonal vom Maul durch das Auge zur Rückenflosse. Während die meisten Flossen bei ausgewachsenen Tieren dunkel sind, bleiben die ventralen Flächen der Bauchflossen strahlend weiß, was bei Betrachtung von unten einen subtilen Kontrast schafft. Die Unterscheidung des Almaco Jacks von ähnlichen Arten – wie der Großen Bernsteinmakrele, der Kleinen Bernsteinmakrele und dem Gestreiften Ruderfisch – beruht auf der Flossenmorphologie. Der Almaco Jack besitzt längliche Rücken- und Afterflossen mit ausgeprägten, sichelförmigen (falkaten) Außenrändern. Entscheidend ist, dass die längsten Strahlen seiner Rückenflosse fast doppelt so lang sind wie die Rückenflossenstacheln. Im Gegensatz zu vielen anderen Mitgliedern der Stachelmakrelenfamilie fehlen dem Almaco Jack vollständig kaudale Kiele und Schuppen entlang seiner Seitenlinie, die einen mäßig langen vorderen Bogen aufweist. In freier Wildbahn sind Almaco Jacks neugierige pelagische Wanderer, die häufig kleine Schwärme oder Laichgruppen bilden. Sie sind dafür bekannt, das ganze Jahr über, oft wöchentlich, zu laichen. Taucher begegnen ihnen häufig, wenn sie tiefe Riffe, steile Abgründe und marine Strukturen patrouillieren. Sie zeigen eine besonders starke Affinität zu Schiffswracks und besuchen untergetauchte Wracks weitaus häufiger als die meisten anderen Stachelmakrelenarten. Neben ihrer ökologischen Präsenz sind Almaco Jacks sowohl für Sportfischer als auch für die marine Aquakultur von großem Interesse. Hochgeschätzt für ihre Ausdauer und ihr dichtes, reichhaltiges Fleisch, werden sie kommerziell in tiefen Gewässern vor Hawaii und Baja California unter dem Namen Kampachi gezüchtet. Für Sporttaucher bietet eine Begegnung mit diesen schlanken, kräftigen Raubtieren eine unvergessliche Demonstration von Agilität im offenen Meer und eine faszinierende, mutige Interaktion.
Größe
Unbekannt
Gewicht
15 bis 31 Pfund (bis zu 136 Pfund / 59,9 kg)
Lebenserwartung
22 Jahre
Status
Nicht bewertet
Almaco Jacks reiben ihren Körper an Haien – und manchmal an Sporttauchern – um Hautparasiten abzuschaben.
Diese Fische laichen das ganze Jahr über kontinuierlich, manchmal sogar wöchentlich.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Stachelmakrelen fehlen Almaco Jacks vollständig die Schuppen und kaudalen Kiele entlang ihres Körpers.
Sie werden in Hawaii und Mexiko unter dem Namen Kampachi weit verbreitet gezüchtet und haben eine außergewöhnlich hohe Futterverwertungseffizienz.
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