Salomonen, Beste Tauchzeit

Tauchen in den Salomonen im Juni

Der Juni gehört zu den besten Monaten für Tauchsafaris in den Salomonen. Die Bedingungen sind erstklassig mit toller Sicht, ruhiger See und besten Begegnungen mit Meereslebewesen.

SaisonbewertungHochsaisonWassertemperatur28–29°C · 82–84°FBedingungen imJuni

Was du eventuell sehen kannst

FischschwärmeRuhige SeeTrockenzeitWracksGesunde Korallen

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Bedingungen im Juni

Im Juni tauchst du auf den Salomonen in einer sehr angenehmen Übergangszeit. Die Regenzeit neigt sich dem Ende zu, aber die Trockenzeit hat noch nicht ihren Höhepunkt erreicht, was eine gute Mischung aus ruhigem Wetter und reichhaltigem Meeresleben verspricht. Die Meerestemperatur ist mit durchschnittlich 28-30°C (82-86°F) durchweg warm und erfordert normalerweise keinen dicken Anzug – ein 3mm Neoprenanzug oder sogar nur ein Rash Guard ist oft völlig ausreichend. Du wirst feststellen, dass das Wasser kristallklar ist, mit Sichtweiten, die oft 30 Meter überschreiten und bis zu 40 Meter reichen können, besonders in den Außenbereichen der Riffe und bei weniger turbulentem Wetter. Dies macht die Erkundung der einzigartigen Unterwasserlandschaften zu einem Genuss.

Die See im Juni ist tendenziell ruhig bis moderat, was ideale Bedingungen für Liveaboards schafft. Es gibt weniger starke Winde als in der vollen Trockenzeit und deutlich weniger Niederschlag als in den Monaten zuvor. Gelegentliche kurze Schauer sind möglich, beeinträchtigen aber selten das Taucherlebnis. Die Strömungen in den Salomonen sind berühmt für ihre Variabilität und können von moderat bis sehr stark reichen, abhängig vom Tauchplatz und den Gezeiten. Im Juni sind sie oft als "moderat" zu beschreiben, aber sei darauf vorbereitet, dass Drift-Tauchen die Norm ist und dass die besten Begegnungen oft dort stattfinden, wo die Strömung das marine Leben anlockt. Deine Tauchguides werden dich natürlich immer über die aktuellen Bedingungen informieren und die besten Plätze auswählen.

Was du sehen wirst

Im Juni sind die Salomonen ein echtes Paradies für Unterwasserfotografen und Makro-Liebhaber, aber auch Großfischbegegnungen sind keine Seltenheit. Die Riffe sind voll von Leben, mit unzähligen Arten bunter Riffische, die in den intakten Korallengärten schwimmen. Halte Ausschau nach den scheuen Geisterpfeifenfischen, verschiedenen Arten von Anglerfischen und den seltenen Mandarinfischen, die besonders in den Dämmerungsstunden zu sehen sind. Die Unterwasserwelt ist hier bekannt für ihre Biodiversität, und du wirst unzählige Nacktschnecken, Garnelen und Krabben entdecken, die sich in den Spalten und auf den Korallen verstecken. Es ist eine wahre Freude, diese kleinen Wunder zu finden und zu beobachten.

Während der Großfisch im Juni nicht in riesigen Aggregationen auftritt wie in manchen anderen Regionen, sind doch regelmäßige Sichtungen möglich. Graue Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie und Schwarzspitzen-Riffhaie sind ständig präsent und patrouillieren entlang der Riffkanten und in Kanälen. Mit etwas Glück kannst du auf Hammerhaie oder sogar Silberspitzenhaie treffen, die aus der Tiefe auftauchen. Auch Barrakudas, Schwärme von Makrelen und Snappern sind üblich. Besonders die Wracks der Salomonen sind Magnete für größere Fische und bieten zugleich Lebensraum für unzählige kleinere Arten. Mantas sind zwar nicht garantiert, aber bei den richtigen Bedingungen und an den Putzerstationen ist eine Begegnung durchaus im Bereich des Möglichen. Die Vielzahl der Arten und die unberührten Korallengärten werden dich begeistern, egal ob du nach Makro-Highlights oder Großfischsichtungen suchst.

Top-Tauchplätze diesen Monat

Im Juni ist die Western Province, insbesondere die Region um Munda und Gizo, ein hervorragender Ausgangspunkt für unvergessliche Tauchgänge. Der Tauchplatz "Toa Maru" bei Munda ist ein absolutes Muss: Dieses riesige japanische Frachtschiff aus dem Zweiten Weltkrieg liegt aufrecht in einer Tiefe von 10 bis 37 Metern und ist unglaublich gut erhalten, mit Panzer, Flugzeugen und Munition an Bord. Die Sicht hier ist oft spektakulär, und die Riffe rund um das Wrack sind voller Leben. Ein weiterer Top-Spot in der Nähe ist "Shark Point" bei Gizo, wo du mit großer Wahrscheinlichkeit Riffhaien begegnest, die elegant durch die Strömungen gleiten. Die Strömungsverhältnisse im Juni sind hier oft ideal für entspannte Begegnungen.

Südlich von Gizo liegt "Grand Central Station", ein weltberühmter Tauchplatz am ausgedehnten Barriereriff, der für seine Artenvielfalt bekannt ist. Hier kannst du, wie der Name schon sagt, eine unglaubliche Menge an Fischschwärmen sehen, von riesigen Barrakuda-Schwärmen bis hin zu Snappern und Makrelen. Die Sicht ist im Juni oft ausgezeichnet, was die Möglichkeit bietet, die Tiefe des Riffs und die darüberliegenden Großfische zu überblicken. Wenn du ein Fan von Höhlen und Unterwasserlandschaften bist, solltest du "Kashi Maru" nicht verpassen, ein Wrack in der Lagune von Marovo, das ebenfalls ein hervorragendes Zuhause für Meereslebewesen bietet und im Juni mit seiner geschützten Lage gute Sichtweiten verspricht. Für Makro-Liebhaber ist jede Ecke der Salomonen ein Highlight, aber die flachen Riffe um Munda und Gizo sind im Juni besonders ergiebig für die Entdeckung seltener critters.

Praktische Tipps für deine Reise

Für das Tauchen auf den Salomonen im Juni empfehle ich dir einen 3mm Neoprenanzug. Obwohl das Wasser sehr warm ist, kann es bei mehreren Tauchgängen pro Tag oder längeren Tauchzeiten in der Tiefe angenehmer sein, etwas Schutz vor der leichten Abkühlung und vor möglichen Hautirritationen durch Korallen zu haben. Dieser Monat ist ideal für Taucher aller Erfahrungsstufen. Da die Seebedingungen tendenziell ruhiger sind, fühlen sich auch Anfänger wohl. Fortgeschrittene Taucher werden die Drift-Tauchen und die Wracks lieben, wo manchmal stärkere Strömungen auftreten können. Liveaboard-Verfügbarkeiten sind im Juni gut, da es nicht die absolute Hochsaison ist. Ich empfehle dir jedoch, im Voraus zu buchen, um die besten Routen und Boote zu sichern, da die Salomonen immer beliebter werden und die Kapazitäten begrenzt sind.

Beim Packen solltest du neben deiner Standard-Tauchausrüstung an Riffhaken (für Strömungstauchgänge), einen Oberflächenmarkierboje (SMB) und eine Signalpfeife denken. Sonnenschutz ist extrem wichtig, sowohl an Bord als auch beim Schnorcheln oder Tauchen an der Oberfläche. Pack also Sonnencreme mit hohem LSF, einen breitkrempigen Hut und eine Sonnenbrille ein. Repellents gegen Mücken sind ebenfalls ratsam, besonders abends. Sei dir bewusst, dass die Infrastruktur auf den Salomonen noch nicht so entwickelt ist wie in anderen Ländern, was Teil des Charmes ist. Das bedeutet aber auch, dass du etwas Flexibilität und Geduld mitbringen solltest. Die Internetverbindung kann außerhalb der größeren Liveaboards und Orte sporadisch sein. Genieß es, dich vom digitalen Leben abzukoppeln und in die atemberaubende Natur dieser unberührten Inseln einzutauchen!

Ganzjahres-Überblick für den Salomonen

Häufig gestellte Fragen

Ist der Juni ein guter Monat zum Tauchen in den Salomonen?
Juni in den Salomonen wird als hochsaison bewertet. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 28–29°C und die Bedingungen sind in der Regel für Tauchsafaris geeignet.
Was kann man im Juni in den Salomonen sehen?
Im Juni treffen Taucher in den Salomonen typischerweise auf die auf dieser Seite gezeigten Highlights, mit saisonalen Ansammlungen je nach Strömungen, Planktonblüten und Brutzyklen.
Sollte ich eine den Salomonen-Tauchsafari für den Juni buchen oder warten?
Wenn du genau diese Highlights und Bedingungen willst: früh buchen, die besten Abfahrten sind Monate im Voraus voll. Bist du flexibel, vergleiche Mai und Juli mit oft ähnlichen Bedingungen.

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