Ein gut sitzender Neoprenanzug ist entscheidend für Komfort und Sicherheit unter Wasser. Ist er zu dünn, frierst du und der Tauchgang wird unangenehm. Ist er zu dick, überhitzt du an der Oberfläche und der zusätzliche Auftrieb erschwert das Abtauchen.
Die Wahl der richtigen Stärke hängt nicht nur von der Wassertemperatur ab, sondern auch von individuellen Faktoren wie Körperbau, persönlicher Kälteempfindlichkeit und geplanter Tauchdauer.
Auf einer Tauchsafari tauchst du vier- bis fünfmal am Tag – der Anzug, der bei einem einzelnen Urlaubstauchgang reichte, lässt dich am dritten Tag frieren. Wasser leitet Wärme rund 25-mal schneller als Luft, deshalb kühlst du selbst bei 28 °C über 60 Minuten spürbar aus. Denke in ganzen Tauchwochen statt in einzelnen Tauchgängen und rechne Wind an Deck, Klimaanlage im Salon und frühe Einstiege mit ein. Ein 3-mm-Anzug plus Kopfhauben-Weste ist in warmen Zielen meist die flexibelste Lösung, 5 mm mit Haube, Handschuhen und Füßlingen deckt die meisten gemäßigten Routen ab.
